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Projekte - Museum (Auswahl)
Hofgut Guntershausen  

Das Hofgut Guntershausen liegt auf dem Kühkopf, einer ehemaligen Rheinschleife bei Stockstadt am Rhein. In der Zeit um 1840 in wesentlichen Teilen erneuert, nehmen die Gebäude heute ein Zentrum zur Förderung des Natur- und Umweltschutzes, von Kunst und Kultur sowie der Geschichte des ländlichen Raumes auf.
Es ist vorgesehen, das Naturschutz-Informationszentrum in einen unter Denkmalschutz stehenden Gebäudeteil umzuziehen und dabei die Ausstellung zu erweitern und zu erneuern. AHB berät den Träger, Hessen-Forst, in wissenschaftlichen und konzeptionellen Fragen und begleitet die Entstehung eines Leitbildes der gesamten Einrichtung, die sich durch eine Vielzahl von Trägern und Betreibern auszeichnet. Zudem erstellt AHB das Konzept für die neue ortshistorische Ausstellung der Gemeinde Stockstadt am Rhein, die ihr Museum ebenfalls in das Hofgut verlegen will.


Der Gruberhof in Groß-Umstadt  


Der Gruberhof in Groß-Umstadt besteht seit Ende der 1980er Jahre als städtisches Museum und Kulturzentrum.
Aufgabe von AHB ist es, das jüngst vorgelegte Konzept für die Neuausrichtung auf seine Realisierbarkeit zu prüfen, den Gruberhof in das kulturelle Angebot der Stadt und der Region zu integrieren und Wege aufzuzeigen, ein nachhaltiges Museum/Kulturzentrum zu etablieren.


Wettbewerb Unternehmensausstellung Freudenberg, Weinheim  

Konzept für die Neugestaltung der Ausstellung der Unternehmensgruppe Freudenberg, vorgelegt im Rahmen eines Einladungswettbewerbes (2. Platz).
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100 Jahre Edertalsperre  

Im Auftrag der Gemeinde Edertal führte AHB eine Machbarkeitsstudie für das geplante Dokumentationszentrum "100 Jahre Edersee" durch und legte zugleich ein Rahmenkonzept für die Ausstellung vor.
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Wettbewerb Grube Fortuna, Solms-Oberbiel
Im Rahmen einer begrenzten Ausschreibung wurde das Kultur-Büro AHB aufgefordert, konzeptionelle und gestalterische Ideen für eine grundlegende Erneuerung des Museums Grube Fortuna in Solms-Oberbiel vorzulegen.
Das Konzept stand zunächst auf dem ersten Rang. Die Betreiber entschieden sich letztlich für eine Eventstrategie und gegen eine museale Konzeption.
Auf der folgenden Seite können Sie Auszüge unseres Wettbewerbsbeitrages sehen. Klicken Sie hier

Brüder-Grimm-Museum, Kassel  

Kassel ist heute einer der bedeutendsten Kulturstandorte Deutschlands und auf dem Weg, die im Zuge der Bewerbung um den Titel "Kulturhauptstadt" begonnenen Planungen zur Neugestaltung und Neuordnung zu realisieren. Hierzu zählt auch das Brüder-Grimm-Museum, das mit den im Jahre 2005 von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärten Handexemplaren der Kinder- und Hausmärchen einen großen Schatz bewahrt.
Das Kultur-Büro AHB war damit beauftragt, die Stadt Kassel als Träger des Museums bei der geführten Diskussion um einen möglichen neuen Standort beratend zu unterstützen. Mit der nun in den Gremien gefällten Entscheidung, das Brüder-Grimm-Museum im Palais Bellevue zu belassen, behält das Museum seinen Sitz in einer Villa, in der im 19. Jahrhundert die Brüder Grimm zeitweise als Bibliothekare arbeiteten. Somit verbleiben die authentischen Objekte an einem authentischen Ort.



Asslar-Werdorf, Luthermühle 

Hervorstechendes Merkmal der Luthermühle im Asslarer Ortsteil Werdorf ist die vollständig erhaltene und technisch funktionsfähige Mahleinrichtung. Abgesehen von wenigen Modernisierungen stammt die überwiegende Mehrzahl der Mahl- und Sichtungsmaschinen aus der Zeit um 1930. Dies macht diese Mühle weit über den Lahn-Dill-Kreis hinaus einzigartig. Hinzu kommt, dass hier eine der größten Wochenstubengesellschaften der Großen Mausohr-Fledermaus mit über 1400 adulten Tieren beheimatet ist.
Aufgabe von AHB war es, ein nachhaltiges Nutzungskonzept zu entwickeln.
Einzelheiten des Konzeptes können hier nachgelesen werden.


Holocaustmuseum Houston, Texas, USA

Das Holocaustmuseum (HMH) in Houston eröffnete am 9. September 2007 die Sonderausstellung "How Healing Becomes Killing" zur Geschichte der Euthanasie. Das Kultur-Büro AHB war im Jahre 2006 damit beauftragt, Kontakte zu Gedenkstätten in Deutschland herzustellen und Mitarbeitern des HMH bei den Gesprächen, bei der Objektauswahl und bei Archivrecherchen behilflich zu sein. Im Jahr 2007 waren wir damit beauftragt, einzelne Objekte bei den Gedenkstätten abzuholen und für einen sicheren Transport an den Ausstellungsort zu sorgen.


Sonderprogramm Inventarisation

Mit dem "Sonderprogramm Inventarisation" unterstützt der Hessische Museumsverband (HMV) seit dem Jahr 2006 die Grundlagenarbeit an privatrechtlich geführten Museen. Ziel ist es, den Fokus auf jene Arbeiten im Museum zu richten, für die sich kaum Sponsoren finden lassen, die jedoch Grundlage jeder verantwortungsvollen Museumsarbeit sind. AHB ist beauftragt, zunächst eine intensive Schulung als Tagesseminar anzubieten. Anschließend wird vor Ort geholfen, "System ins Chaos" zu bringen. Dafür werden die Mitarbeiter des jeweiligen Museums an regelmäßig stattfindenden Terminen mit der Systematik des HMV vertraut gemacht, die oft komplizierte Objektbeschreibung geübt und zwangsläufig auftretende Fragen der Inventarisation beantwortet.


Haus Marck, Tecklenburg

Die adlige Besitzerfamilie von Haus Marck bietet in einigen Räumen des Wasserschlosses eine Ausstellung zur Familien- und Hausgeschichte und zeigt Objekte aus der eigenen Sammlung. AHB war damit beauftragt, dieser Sammlung ein neues Gesicht zu geben, neue Schwerpunkte zu setzen und die Ausstellung im Ganzen übersichtlicher zu präsentieren. Wesentliches Merkmal dabei war, die bisherige Raumnutzung beizubehalten und nicht in das historische, unter Denkmalschutz stehende, Mauerwerk einzugreifen.


Wasser auf die Mühlen

Die Wanderausstellung zeigt einen Querschnitt der ersten Ergebnisse eines gemeinsamen Projektes von Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Lahn-Dill-Kreis und AHB. Das Projekt hat die Dokumentation der Mühlenstandorte im Kreisgebiet zum Ziel.
Auf zehn zum Teil reich illustrierten Tafeln werden die bisher erfassten Mühlen gezeigt. Die Ausstellung wird nach ihrer Eröffnung am 3. Februar 2006 für etwa zwei Jahre durch das Kreisgebiet wandern.
Eine Bilderauswahl sehen Sie hier
Wann und wo die Ausstellung zu sehen war, erfahren Sie hier


Rheingauer Weinmuseum Rüdesheim 
Seit etwa 1960 wird die Brömserburg in Rüdesheim als Rheingauer Weinmuseum genutzt. Neben einer exquisiten Sammlung an Trink- und Aufbewahrungsgefäßen aus vielen Jahrhunderten, birgt das Museum Exponate zum Weinanbau, zum Weinausbau sowie Werkzeuge aus dem Bereich um den Weinbau. Das von AHB vorgelegte neue Museumskonzept umfasst im wesentlichen Vorschläge für eine moderne Präsentation der Exponate. Darüber hinaus soll künftig auch die Burg mit ihrer Bau- und Nutzungsgeschichte in die Ausstellung einbezogen werden. Schließlich umfassen die Arbeiten auch die EDV-technische Inventarisation der bislang auf Karteikarten erfassten Objekte.

Multimediale Darstellung Ihrer Sammlung
Sie möchten Ihr Museum im Internet präsentieren? Wir helfen Ihnen bei konzeptionellen Arbeiten, bei der Umsetzung Ihrer Ideen und stellen Ihre schönsten Stücke so ins Netz, dass sie von allen Seiten betrachtet werden können.


Schauen Sie sich das Objekt an


Technische Hinweise:
Um sich die Filme anschauen zu können, benötigen Sie QuickTime. Normalerweise ist diese Software bereits auf Ihrem Rechner installiert. Sie können die Geschwindigkeit des Films mit dem kleinen Regler am unteren Rand regulieren. Bei neueren Versionen haben Sie die Möglichkeit, das Objekt aktiv über die Grapfunktion zu bewegen. Sie können sich QuickTime jetzt kostenlos laden und installieren.

Aber nicht nur Sammlungsbestandteile, sondern auch virtuelle Rundgänge durch Teile des Museums oder ganze Gebäude sind realisierbar. Das Heimatmuseum Ginsheim hat uns freundlicherweise seine Räume für eine Demonstration zur Verfügung gestellt.

Schauen Sie sich doch mal rein ... (206 KB)

30. Tag der Hessischen Denkmalpflege




Im Rahmen des 30. Tages der Hessischen Denkmalpflege am 21. und 22. April 2004 in Wetzlar fand eine Begleitausstellung statt. Insgesamt fünf freie Büros zeigten denkmalschutzbezogene Arbeiten aus der Region. AHB koordinierte die Ausstellung und stellte drei selbst durchgeführte Projekte vor.

Objektrecherche
Im April 2004 präsentierte das Aktive Museum Spiegelgasse in Zusammenarbeit mit dem Judaica Museum of The Hebrew Home for the Aged at Riverdale (New York) ein Objekt, dessen Geschichte weitgehend unbekannt ist: Einen Sederteller von 1755. Dieser Teller ist erst jüngst von Nachfahren ehemals Wiesbadener Juden an das Judaica Museum übergeben worden. Der Teller trägt die hebräische Inschrift "Dies gehört dem hervorragenden Mann Wolf, Sohn des Mordechai und der hervorragenden Frau Meschacha, Tochter des Rabbiners Eliahu (von) Dornbach". Die hebräische Schreibweise der Ortsangabe ermöglicht mehrere Interpretationen. Dies ist das erste Mal, dass zwei Museen auf internationaler Ebene kooperieren, um mehr über die Geschichte des Objekts zu lernen und es möglicherweise den Erben seines rechtmäßigen Besitzers zurück zu geben. AHB war mit der Objektrecherche betraut.

St. Laurentiuskirche, Bad Soden




Die Inventarisation der St. Laurentius-Kirche umfasst die immobilen und mobilen Kunstgegenstände der Gemeinde. Kirche, Einrichtungsgegenstände sowie liturgisches Gerät und Paramente werden beschrieben und vermessen, fotografiert und in einer Datenbank erfasst. Am Ende der Maßnahme steht eine Zusammenfassung der Ergebnisse in der Datenbank. Die Fotografien werden für das Archiv auf beständigem Papier ausgedruckt. Beides gemeinsam, Datenbank und Fotos, dokumentieren letztlich den Bestand der Kirche.


Museum der Gemeinde Waldsolms
Einen völlig neuen Weg wollte die Gemeinde Waldsolms gehen, als sie AHB beauftragte über ein etwas anderes Museum nachzudenken.
Das Konzept sieht vor, zunächst eine Sammlung mit Gegenständen der Alltagskultur aufzubauen und so aufzubereiten, dass sie ausschließlich im Internet zu sehen sein wird. An die Einrichtung eines stationären, realen Museums ist nicht gedacht. Dagegen sollen im Rahmen von Ortsfesten Wechselausstellungen präsentiert werden, die einen Bezug zum jeweiligen Fest haben.
Das Museum befindet sich noch im Aufbau. Besuchen Sie uns bei der Einrichtung

50 Jahre Deutsches Rotes Kreuz Hessen

Begleitend zu der im Jahr 1996 stattgefundenen Jubiläumsveranstaltung wurde eine Ausstellung konzipiert und durchgeführt. Dabei konnten sechs Vitrinen bestückt sowie weitere Exponate im Raum ausgestellt werden.


Wassermuseum Heimbach

Die Stadt Heimbach/Eifel plant, ein ehemaliges Schulhaus in ein Wasserinformationszentrum (WIZ) umzubauen. Die Schwerpunkte sollen der Region entsprechend Talsperren und -bau, Wasserwirtschaft und die Orts- und Sozialgeschichte sein. Die Arbeiten umfassen Vorschläge für die Nutzung von rund 650 qm Ausstellungsfläche sowie etwa 200 qm Verwaltungs- und Bürofläche. Darüber hinaus werden einzelne Themenbereiche vertieft , um ihre Darstellung im WIZ vorzubereiten. Den Abschluß bildet die Verknüpfung des projektierten WIZ mit Objekten in der Region, um dem Besucher so nicht nur museal-didaktisch die einzelnen Inhalte zu vermitteln, sondern ihn zu in situ erhaltenen Originalen, wie Talsperren, Mühlen, Papierfabriken etc., zu führen.

© 2013 AHB